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Willkommen in Èilipi | |
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«Èilipi ist nicht mehr das, was es einmal war», sagt die 90-jährige Ane Careviæ. «Es haben sich die Leute selbst wie auch ihr Leben verändert. Die Felder und Garten bleiben unbearbeitet, es gibt wenig Wein und wenig Konavle-Seide.» Einst wuchsen entlang des Kopaèica, des wunderschönen Flusses iin Èilipi, sehr viele Traubensorten wie Kadarun, Dalmatinka und Grk, darüber hinaus Wassermelonen, Kürbisse und Rüben; aber schon seit langer Zeit wächst hier nur noch Gras, auf den Feldern grast kein Tier und niemand mäht hier mehr. Wie sollte das auch möglich sein, wenn man im Dorf nur noch eine Kuh findet, und die Hacken, Pflüge und Sensen nur noch gelegentlich von den alten Einwohnern benutzt werden. In diesem Konavle-Dorf lebt man nicht mehr von der Landwirtschaft. Èilipi, das Dorf der Zypressen und Feigen, ist voll von Legenden. Eine davon erzählt von dem Drachen, den der Hl. Hilarius im alten Epidaurus getötet und dann in Mlini auf dem Feuer der Rache verbrannt hat. An den Mauern der Barba-Burg erzählen die Einwohner die Geschichte vom wohlhabenden Ritter Barba aus Dubrovnik, der so reich war, dass er seine Taler überall in das Meer der Bugovina warf, um sein Glück heraufzubeschwören. Es gibt auch die Geschichte von dem wunderschönen Schloss in Èilipi, genannt Dikliæeva taraca. Ein eindrucksvoller Bau im Renaissanc-Stil, der aber leider nie fertig gestellt wurde, weil Vater und Sohn sich nicht einigen konnten, wer in welchem Stock wohnen sollte. In diesem Streit haben sie alles zerstört, darunter auch die vollen Weinfässer im Keller. Noch heute sprechen die Leute davon, wie damals der Wein in Bächen bis zum nächstgelegenen Dorf Radoviæi geflossen sein soll. Ebenso wie Rom ist Èilipi auf sieben Hügeln gebaut. Von ihnen hat man nach allen Seiten einen guten Ausblick: Auf das massive Gebirge im Norden, die Halbinsel Prevlaka im Südosten, und Dubrovnik im Westen. Nach einer Legende rührt der Name Èilipi vom Nachnamen der Dubrovniker Familie Zilipi her, die hier aus Byzanz im 12.Jahr-hundert ankam und Ländereien auf dem Gebiet von Èilipi erwarb. Die Geschichte aller sieben Dorfteile reicht zurück bis in die Zeit vor Christi Geburt, als dies das Land der Encheläer war, in dem Griechen und Illyrer zusammen lebten. Nach einer Legende nannte man sie die „Aalmänner“. | |
ÈILIPI FOLKLOR
d.o.o. Beroje b.b. 20213 Èilipi
Tel 020 771 007
Fax 020 771 007 E-mail cilipifolklor@cilipifolklor.hr